Zecken-Ratgeber

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Vorsicht Zecken!
Alles was man über die Plagegeister wissen muss.
Zecken haben acht Beine. Damit gehören die zu Recht gefürchteten kleinen
Blutsauger nicht zu den Insekten, sondern zu den Spinnentieren. Weltweit sind über
900 verschiedene Zeckenarten bekannt. In Deutschland gibt es dagegen „nur“ 15
verschiedene Arten von Zecken.
Neben der unsympathischen Eigenschaft, dass sich Zecken vom Blut ihrer Wirtstiere
ernähren, fällt die Zecke bei uns in Europa auch als Krankheitsüberträger Nummer
eins auf. Zecken übertragen mehr Krankheiten als Stechmücken! Allein in
Deutschland gibt es jedes Jahr über 100.000 neue Krankheitsfälle, bei denen die
Erreger durch Zeckenstiche übertragen wurden — und das allein beim Menschen.
Andere typische Zeckenopfer wie Hunde, Katzen und Pferde wurden hier noch gar
nicht mitgezählt.
Mehr als 50% aller Zecken sind beispielsweise in den sogenannten
Hochrisikogebieten wie in Bayern und in Baden-Württemberg mit Borrelien, den
Erregern der Lyme-Borreliose, infiziert! Mit diesen Bakterien infizierte Zecken sind
zudem noch deutlich aktiver als ihre nicht infizierten Artgenossen, die
Wahrscheinlichkeit, von einer Krankheiten übertragenden Zecken gestochen zu
werden, ist daher gerade in den Hochrisikogebieten ausgesprochen hoch.
Die gefährlichste und gleichzeitig auch am weitesten verbreitete Zecke bei uns ist der
Gemeine Holzbock
Ixodes ricinus. Dieser zu den Schildzecken gehörende kleine
Vampir wird nur zwischen 2,5 und 4,5 mm groß — im nicht vollgesaugten Zustand
sieht man sogar ausgewachsene Zecken also nicht wirklich gut. Auch die männlichen
Zecken saugen als Larven und Nymphen Blut, sie sind nur später abstinent, während
die Weibchen auch als adulte Tiere zwingend auf Blut als Nahrung angewiesen sind.
Nach einer Blutmahlzeit wiegt die Zecke das Hundertfache ihres eigenen
Körpergewichts. Die weiblichen Zecken benötigen die wertvollen Inhaltsstoffe des
Blutes zur Eiproduktion. Ein weiblicher Gemeiner Holzbock kann mit einem einzigen
Gelege bis zu 5.000 Eier produzieren, aus denen lauter kleine Zeckenlarven
schlüpfen, die alle ebenfalls wieder Blutmahlzeiten benötigen, um sich entwickeln zu
können.
Zecken – was sind Zecken eigentlich?
Zeckenkarte
Nach dem Schlupf warten die winzigen Zeckenlarven auf einen Wirt, an dem sie 4-5
Tage lang saugen. Üblicherweise bevorzugt die Larve des Gemeinen Holzbock hier
kleinere Wirtstiere wie zum Beispiel Mäuse oder Ratten — hier findet üblicherweise
auch schon die Aufnahme der Krankheitserreger wie
Borrelien, Rickettsien und
FSME-Viren statt, die die Zecke dann im Laufe ihres Lebens an ihre nächsten Opfer
weitergibt.
Sind die Larven satt, lassen sie sich einfach fallen. Am Boden findet dann die
Entwicklung zur Nymphe statt. Auch im Nymphenstadium braucht die Zecke wieder
Blut, und sie sucht sich wieder einen Wirt — eine Maus, eine Ratte, einen Vogel,
aber auch einen Hund, einen Menschen, eine Katze, ein Pferd oder ein anderes
warmblütiges Tier. Nach 3-5 Tagen ist die winzig kleine, nur schwer zu entdeckende
Nymphe satt und lässt sich wieder einfach fallen. Die Entwicklung zur adulten Zecke
findet wieder am Boden statt. Auch in der dritten und letzten Stufe ihrer Entwicklung
braucht der Gemeine Holzbock wieder Blut — wieder von einem warmblütigen Tier
oder von einem Menschen. Dieses Mal saugt die Zecke bis zu acht Tage lang. Nach
dieser Blutmahlzeit kommt es noch am Wirt zur Paarung. Das Männchen stirbt kurz
nach dem Akt, das Weibchen legt seine Eier ab und stirbt dann ebenfalls.
Die Vermehrung von Zecken
Auf diesem Bild sind die verschiedenen Entwicklungsstadien sehr gut erkennbar.
Von selbst bewegt sich eine Zecke nicht wirklich. Der Gemeine Holzbock zum Beispiel
legt in seinem ganzen dreijährigen Leben lediglich eine Strecke von 1-2 Metern aktiv
zurück. Zecken suchen also nicht selbst nach einem Wirt, sie lassen ihre Wirtstiere zu
sich kommen. Dabei haben sie keinen Stress – die bei uns in Mitteleuropa üblichen
Zeckenarten sind Hungerkünstler — sie können bis zu einem Jahr ohne Nahrung
auskommen.
Zecken lassen sich übrigens nicht von Bäumen und Sträuchern auf ihre Opfer fallen,
wie man früher annahm, so hoch krabbeln sie gar nicht — das wäre viel zu
anstrengend.
Sie bevorzugen Grashalme und niedrige Büsche am Weg, auf Wiesen oder im Garten.
Dort sitzen die faulen Zecken ganz in Ruhe und warten entspannt, bis ein passender
Wirt vorbeikommt, an dessen Fell oder in dessen Kleidung sie sich erst festklammern
können, um dann später gemächlich auf die Suche nach einer schönen,
schmackhaften Stelle zum Blutsaugen zu suchen. Dabei bevorzugen Zecken
kuschelig-warme Orte wie Achselhöhlen oder Kniekehlen.
Ihre Opfer finden Zecken mit Hilfe des sogenannten Hallerschen Organs, einem
Geruchsorgan. Es reagiert neben chemischen Reizen wie Buttersäure (die für den
typischen Schweißgeruch verantwortlich ist) auch auf Erschütterungen und auf
Wärme. Der Zeckenstich ist dank natürlichen Betäubungsmitteln im Speichel der
Zecken schmerzlos und wird in der Regel gar nicht bemerkt.
Immer auf der Lauer
Zecken sind ausgesprochen zähe Überlebenskünstler. Sie können beispielsweise bis
zu drei Wochen unter Wasser überleben. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste
Mal eine lebende Zecke über die Toilette oder den Abfluss Ihres Waschbeckens
entsorgen möchten! Vor allem beim Abfluss des Waschbeckens ist es gut möglich,
dass sich der Blutsauger im Rohr festhalten kann und später wieder nach oben
kommt. Selbst in der Waschmaschine sterben Zecken bei einem Waschgang von 40
°C nicht ab. Nur die hohen Temperaturen im Trockner — die setzen ihnen dann doch
zu.
Auch Frost überleben Zecken ohne weiteres, sie können ungeschützt 24 Stunden bei
-12 °C überdauern, da sie ein natürliches Frostschutzmittel in ihrer Blutflüssigkeit
haben. Auch in der Natur erfriert eine Zecke daher im Winter nicht. Sie sitzt die kalte
Jahreszeit in einem Versteck aus, um bei etwas wärmeren Temperaturen sofort
wieder auf Wirtssuche zu gehen.
Zecken können auch in einer für sie eigentlich zu trockenen Wohnung bis zu 10 Tage
lang unterwegs sein … und natürlich auch stechen. Es ist also tatsächlich möglich,
sich buchstäblich im Bett eine Zecke einzufangen! Ins Haus kommen Zecken oft als
Beifahrer. Gerade Hunde oder Katzen bringen oft unbemerkt Zecken mit, aber die
winzigen, schlecht zu sehenden Biester können in der Tat auch auf der Kleidung
sitzen oder sogar in mitgebrachten Wiesenblumensträußen und auf anderer selbst
gesammelter Deko aus der Natur.
Sogar große Höhe macht Zecken nicht aus, sie kommen auch in den deutschen
Mittelgebirgen vor, also Obacht bei Bergwanderungen … Es steht zu erwarten, dass
sich im Zuge des Klimawandels die Gebiete, in denen Zecken vorkommen, noch
weiter nach oben ausdehnen.
Neben ihren nahezu unglaublichen Überlebenskünsten werden Zecken auch noch
sehr alt. Bei manchen Arten wie zum Beispiel bei der Taubenzecke
Argas reflexus
wurde eine Lebensdauer von über 20 Jahren nachgewiesen! In dieser Relation sind
die durchschnittlichen drei Jahre, die ein Gemeiner Holzbock auf dem Buckel haben
kann (und während derer er regelmäßig Blut saugen muss), schon fast wieder kurz.
Überlebenskünstler
Wanderbekleidung und
Freizeitbekleidung immer
bei Temperaturen
über 70 Grad C. waschen!

Als kaltblütige Tiere sind Zecken natürlich aktiver, je wärmer es ist — das verbindet
sie mit anderen Spinnentieren wie Skorpionen und auch mit kaltblütigen Reptilien
wie Schlangen. Aber auch eisige Temperaturen im Winter schaden ihnen nicht, und
Zecken sterben deswegen auch nicht ab. Sie können in ihren Winterverstecken —
üblicherweise wählen sie dazu Mäusenester — über Wochen Temperaturen von -15
°C überstehen, und selbst ungeschützt überleben sie bis -12 °C einen guten Tag lang.
Zecken haben ein natürliches Frostschutzmittel in ihrer Blutflüssigkeit, das sie vor
Kälteschäden sehr effektiv schützt. Auch ein harter Winter hat daher keinerlei
Auswirkungen auf die Zeckenpopulation im nächsten Jahr.
Ab einer Außentemperatur von ungefähr 5 °C werden Zecken schon aktiv —
Winterschlaf halten sie nicht. Das heißt, man kann sich sogar an einem kalten Tag im
Herbst oder Vorfrühling und selbst an einem milden Wintertag eine Zecke einfangen
— bleiben Sie bitte unbedingt auf der Hut und wiegen Sie sich während der kalten
Jahreszeit nicht in falscher Sicherheit!
Auch heiße Sommer schaden Zecken übrigens nicht. Am wohlsten fühlen sie sich
allerdings in einer feuchten Umgebung — in einer schönen Wiese nach einem
erfrischenden Sommerregen, in einem Wald im Frühlingsnebel, im Falllaub auf einem
grasbewachsenen Wegrand im Herbst, in Ihrem Rasen, in den gut gegossenen
Blumenbeeten in Ihrem Garten …
Zecken und Jahreszeiten
Durch die Klimaerwärmung
Gibt es nahezu keine
Zeckenpausen mehr!

Als Larven stechen Zecken gerne für ihre erste Blutmahlzeit Kleinnager wie Mäuse
und Ratten. Diese Tiere sind oft Träger von Erregern für verschiedene Krankheiten,
die bei einem späteren Biss der infizierten Zecken auf Hund und Halter übertragen
werden können. Diese Krankheiten sind typischerweise nicht direkt ansteckend, sie
brauchen immer einen Zwischenwirt als Überträger — gerne übernimmt diesen Job
die Zecke. Man spricht daher von Vektor-basierten Krankheiten. Die Zecke stellt hier
häufig den Vektor, also den Übertragungsweg, dar. Neben den Krankheiten, die von
Zecken übertragen werden, kann der Speichel von Zecken übrigens bei Mensch und
Tier schwere allergische Reaktionen hervorrufen, die lebensgefährlich sein können!
Bei allen von Zecken übertragenen Krankheiten und Allergien gilt: Vorbeugen ist
besser als Heilen — kommt es gar nicht erst zum Zeckenstich, kommt es
logischerweise auch nicht zur Infektion!
Neben der häufigsten in Deutschland vorkommenden Zecke, dem Gemeinen
Holzbock
Ixodes ricinus, macht sich — bisher vor allem in Süddeutschland — im Zuge
des Klimawandels bei uns noch eine weitere gefährliche Zeckenart rasant breit: die
Auwaldzecke
Dermacentor reticulatus. Neben FSME und Borreliose werden auch
noch die eigentlich eher als Mittelmeerkrankheiten bekannte Babesiose und
Rickettsiose übertragen. Auch Ehrlichiose und Anaplasmose, die wir eigentlich nur
von Hunden aus südlichen Gefilden kennen, werden mittlerweile zunehmend auch in
Zecken verschiedener Arten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefunden. Je
mehr sich diese Krankheiten ausbreiten, desto mehr Zecken geben sie auch weiter —
ein echter Teufelskreis
Eine vorbeugende Impfung ist bisher nur bei der von Viren hervorgerufenen
Frühsommer-Meningoenzephalitis, der gefürchteten FSME, möglich. Die durch
Bakterien und Protozoen ausgelösten Krankheiten wie Borreliose und so weiter
können bisher noch nicht durch eine Impfung verhindert werden.
Außer dem Gemeinen Holzbock und der Auwaldzecke übertragen bei uns in
Deutschland auch noch die Schafzecke
Dermacentor marginatus, die Taubenzecke
Argas reflexus und die Igelzecke Ixodes hexagonus diverse Krankheiten auf Menschen
und auf Säugetiere und Vögel.
Zecken als Krankheitsüberträger
Beobachten sie ihr Tier nach
einem Zeckenbiss!

Neben der gefährlichen FSME übertragen Zecken wie der Gemeine Holzbock Ixodes
ricinus
aber auch noch weitere Krankheitserreger: Die häufigste in Deutschland
beziehungsweise in Europa von Zecken verursachte Erkrankung ist die LymeKrankheit oder Borreliose. Über ein Viertel aller Zecken, die im Zuge einer Studie der
Universität Heidelberg untersucht wurden, trugen den Borreliose-Errreger in sich.
Die Lyme-Borreliose betrifft nicht nur Menschen, sondern auch unsere geliebten
Vierbeiner in Haus und Stall: Hunde, Pferde und seltener auch Katzen können sich
mit Borreliose anstecken. Die Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung, sie wird von
dem spiralförmigen Bakterium
Borrelia burgdorferi verursacht. Diese Bakterien sitzen
bei der Zecke im Darm. Eine Ansteckung wird umso wahrscheinlicher, je länger die
Zecke an ihrem Wirt saugt. Dass eine Ansteckung während der ersten 24 Stunden
nicht möglich ist, ist leider ins Reich der Legenden zu verweisen. Je schneller man die
Zecke entdeckt, desto weniger wahrscheinlich ist eine Ansteckung, aber sie ist nicht
auszuschließen. Wird die Zecke beim Entfernen gestresst, ist es möglich, dass sie
ihren Darminhalt in die Stichstelle erbricht, dann wird die Ansteckung sogar sehr
wahrscheinlich, wenn die Zecke Träger von Borrelioseerregern ist.
Die Symptome der Borreliose sind vielfältig und oft sehr unspezifisch, deshalb ist die
Erkrankung so tückisch, weil sie oft gar nicht sofort erkannt wird. Sicher lässt sich
eine Borreliose-Infektion nur durch einen Antikörpertest nachweisen. Die Krankheit
ist weiterhin deswegen so gefährlich, weil sie auch noch längere Zeit — Monate oder
in Einzelfällen sogar Jahre — nach dem (oftmals sogar unerkannt gebliebenen)
Zeckenstich auftreten kann.
Die Borreliose äußert sich anfangs durch unklare grippeähnliche Symptome wie
Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Fieber — alle diese
Symptome könnten auch vielfältige andere Ursachen haben. Die als typisches
Symptom beschriebene Wanderrröte, auch Erythema migrans genannt, kann zwar
auftreten, sie kann aber auch so schwach ausgeprägt sein, dass man sie nicht
eindeutig erkennt, oder im Fall einer Neuroborreliose sogar ganz ausbleiben. Es wird
angenommen, dass in ungefähr 50% aller Fälle keine Wanderrröte festzustellen ist.
Wenn sie auftritt, beginnt die Wanderröte im Bereich des Zeckenstichs. Sie äußert
sich als kreisförmige, flächige Rötung der Haut. Hat die Zecke an einer schwer
einsehbaren Stelle zugestochen, bleibt sie unentdeckt. Auch bei unseren tierischen
Begleitern ist es schwer, im dichten Fell eine Wanderröte zu finden. Behandelt man
den Patienten während dieser Phase nicht massiv mit Antibiotika, geht die
Borreliose-Infektion in das generalisierte Stadium über — dann wird es richtig
unangenehm. Die Borreliose-Bakterien greifen auf die Organe, Gelenke und Muskeln
über, im Fall einer Neuroborreliose auch auf das zentrale Nervensystem.
Zecken als Krankheitsüberträger
Eine „klassische“ Borreliose kann sich im zweiten Stadium durch
Gelenkentzündungen und Muskelschmerzen äußern. Die Gelenkentzündungen
springen dabei anscheinend ohne Anlass wie Überlastung oder Arthrosen von
Gelenk zu Gelenk. Es kann zu Herzproblemen bis hin zur (chronischen)
Herzmuskelentzündung kommen, zu hohem Blutdruck und zu starken Schmerzen im
ganzen Körper. Auch Sehstörungen und Störungen des Tastsinnes (Fingerkribbeln und
Taubheiten) werden beschrieben. Wird nicht mit Antibiotika behandelt, kann es zu
chronischen Spätschäden kommen: Chronischen, immer wieder aufflackernden
schmerzhaften Hautentzündungen, chronischen Gelenkentzündungen (LymeArthritis) und chronischen Kopfschmerzen. Im schlimmsten Fall sind die Patienten so
stark geschädigt, dass sie nicht mehr arbeiten können und dauerhaft Schmerzen
leiden!
Eine ganz besonders unangenehme Spielart der Lyme-Borreliose ist die
Neuroborreliose. Sie führt unter anderem zu Entzündungen des Gehirns und der
Hirnhäute und zu Nervenentzündungen. Im Zuge dieser Entzündungen kann es zu
Lähmungen und Ausfällen kommen. Häufig tritt eine Gesichtslähmung auf, eine
Fazialisparese. Die Symptome der Neuroborreliose sind unter anderem
Nervenschmerzen, Lähmungen und Taubheitsgefühle, Schwindel, extreme
Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, schwere Müdigkeit und Abgeschlagenheit
und sogar Wesensveränderungen. Die Neuroborreliose lässt sich auch mit Antibiotika
nicht gut behandeln.
Bei den vorwiegend durch die Auwaldzecke übertragenen Rickettsien handelt es sich
um Bakterien, die beim Menschen und bei unseren Haustieren vielfältige schwere
und sogar lebensgefährliche Erkrankungen hervorrufen können. Die bekanntesten
davon beim Menschen sind verschiedene Arten von Fleckfieber, das Zeckenbissfieber
und die sogenannten Rickettsienpocken. Rickettsie sind tückisch: Sie ziehen sich in
die lebenden Zellen zurück und sind daher vom Immunsystem nicht zu entdecken.
Mit bestimmten Antibiotika lassen sich Rickettsien relativ gut bekämpfen, ohne
Behandlung gehen diese Infektionen beim Menschen oft tödlich aus. Beim Hund
kann eine akute Rickettsiose chronisch werden, zu Blutarmut, zu
Knochenmarkschäden und sogar zu einer Hirnschädigung führen. Anfänglich äußert
sich die Rickettsiose in Mattigkeit und Schwäche, später im chronischen Verlauf
kommen Muskelzuckungen und schwere Krampfanfälle sowie eine erhöhte
Blutungsneigung hinzu.
Zecken als Krankheitsüberträger
Die Babesiose des Hundes ist auch als Hundemalaria bekannt. Diese schwere
Erkrankung wird durch Einzeller der Gattung
Babesia verursacht, die in den
Speicheldrüsen und dann natürlich auch im Speichel der Auwaldzecke — und
zunehmend auch bei anderen Zeckenarten — gefunden werden. Ohne Behandlung
endet der akute Verlauf einer Babesiose beim Hund innerhalb von Tagen tödlich. Die
Einzeller befallen die roten Blutkörperchen des Hundes. Die typischen Symptome
sind Fressunlust, hohes Fieber, Blut im Urin und starke Ödeme. Die Schleimhäute des
Hundes entzünden sich schmerzhaft, und auch epileptische Anfälle können
auftreten. Nach wenigen Tagen erstickt der arme Hund aufgrund der
Wasseransammlungen in seiner Lunge, oder er stirbt an Nierenversagen.
Neben der akuten, ohne Behandlung so gut wie immer tödlich verlaufenden
Babesiose gibt es bei Hunden auch noch eine chronische Form, die sich in
wiederkehrenden Fieberschüben, Schwäche und Blutarmut äußert. Die Babesiose
muss schnell behandelt werden, damit der Hund eine Chance hat — hier kommen
Antiprotozoika zum Einsatz, also Medikamente, die gegen die Einzeller (Protozoen)
wirken.
Auch Bluttransfusionen können notwendig werden, um das Leben des Hundes zu
retten. Die Babesiose beim Menschen wird von anderen
Babesia-Arten
hervorgerufen. Auch hier setzen sich die Erreger auf die roten Blutkörperchen und
zerstören diese. Dennoch verläuft die Babesiose beim Menschen häufig nicht so
dramatisch wie beim Hund. Leidet der Mensch allerdings an einer Immunschwäche
oder einem Immundefekt, kann auch hier der Verlauf sehr ernst bis sogar tödlich
sein.
Ehrlichiose wird von Zecken auf Hunde übertragen und von einer Bakteriengattung
hervorgerufen, den Ehrlichien. Man kommt ihnen mit Antibiotika bei. Besonders für
Welpen ist die Ehrlichiose hoch gefährlich. Die Akutphase dieser Erkrankung ist
gekennzeichnet durch Fieber, Nasenbluten, Eiter, der aus der Hundenase fließt,
Erbrechen und Atemnot. Auch Zuckungen und Anfälle können auftreten. Nach der
akuten Phase wird die Ehrlichiose dann chronisch: hier sinkt die Zahl der weißen und
roten Blutkörperchen dramatisch, auch die Blutplättchen, die für die Blutgerinnung
zuständig sind, werden drastisch dezimiert, was zu einer stark erhöhte
Blutungsneigung führt. Die Hunde können in dieser Phase plötzlich erblinden, ihre
Gelenke entzünden sich schmerzhaft, und ihre Nieren werden geschädigt.
Es kann außerdem zu einer Hirnhautentzündung kommen, die zu Lähmungen und
Gleichgewichtsstörungen führt. Die Hunde fallen dann einfach um, sie wirken
verwirrt oder bekommen Anfälle. In dieser Phase ist die Ehrlichiose sehr oft tödlich
für die Tiere. Die Krankheit muss frühzeitig mit Antibiotika bekämpft werden.
Zecken als Krankheitsüberträger
Während die Ehrlichiose nicht beim Menschen auftritt, kann die Anaplasmose
wieder über den Umweg über eine Zecke den Sprung vom Hund auf den Menschen
schaffen — es handelt sich hier um eine echte Zoonose, also um eine Tierkrankheit,
die auch den Menschen infizieren kann. Beim Hund führt die Anaplasmose in der
Regel nicht zu schweren Erkrankungen, sie verläuft stumm, also unbemerkt und ohne
schlimme Symptome.
Bricht sie doch einmal aus, führt sie zu starken Blutungen und Entzündungen in den
Organen, zu Magen-Darm-Symptomen mit Erbrechen und Durchfällen und zu
neurologischen Anfällen und Gleichgewichtsstörungen, außerdem kann sie schwere
arthritische Gelenkschmerzen hervorrufen.
Beim Menschen kann die Granulozytäre Anaplasmose zu hohem Fieber und
grippeähnlichen Symptomen führen, auch Bauchschmerzen, Übelkeit und schwere
Durchfälle sind möglich. Bei schweren Verläufen kann es zu einem tödlichen
Multiorganversagen kommen, zu Hirnhautentzündungen und sogar zum Ersticken. In
Deutschland ist die Erkrankung bisher noch extrem selten, aber in unseren
europäischen Nachbarländern ist sie schon nachgewiesen worden — die Einschläge
kommen näher.
Behandelt wird die Anaplasmose durch massive Antibiotikagaben über längere Zeit
hinweg.
Eine Impfung existiert nicht.
Zecken als Krankheitsüberträger
Wenn eine Zecke zugestochen hat, sollte sie umgehend entfernt werden. Wenn sie
Krankheitserreger in sich trägt, besteht zwar von der ersten Minute an die
Wahrscheinlichkeit, dass eine Ansteckung erfolgt, aber je länger die Zecke sitzt und
saugt, desto höher steigt diese Wahrscheinlichkeit auch.
Wichtig: Bitte sprühen Sie die Zecke NIEMALS mit irgendetwas ein — weder mit Öl,
noch mit Klebstoff oder einer anderen Substanz, und verbrennen Sie sie auch nicht.
Öl oder Klebstoff verstopfen zwar die Atemöffnungen der Zecke und sie erstickt,
auch Hitze tötet sie. Wenn eine Zecke jedoch Stress hat, erbricht sie vor ihrem Tod
einen Teil des bereits eingesaugten Blutes zusammen mit viel Speichel in die
Wunde und überträgt dadurch eine große Menge Krankheitserreger. Das
Infektionsrisiko steigt bei dieser Art der Entfernung enorm. Stress für die Zecke
sollte aus diesem Grund unbedingt vermieden werden.
Besser ist es, die Zecke schonend mit einer Zeckenzange, einem Zeckenhaken oder
mit einer Pinzette herauszuziehen. Etwas weniger gut geeignet sind die sogenannten
Zeckenkarten, die wie eine Kreditkarte mit Schlitz geformt sind. Durch die Kartenform
kommt man nicht an jeder Stelle wirklich gut an die Zecke. Zum Entfernen wird die
Zecke so nah wie möglich an der Haut gegriffen und gerade im rechten Winkel von
der Haut weg herausgezogen. Das geht relativ schwer, weil der Saugrüssel der Zecke
kleine Widerhaken hat, mit denen er sich in der Haut festkrallt. Keine Angst, wenn
der Kopf der Zecke abreißen sollte — im schlimmsten Fall eitert er heraus. Viel
schlimmer und gefährlicher wäre es, die Zecke sitzen zu lassen, bis sie satt ist und
von selbst abfällt.
Mancher dreht die Pinzette beim Herausziehen, das ist aber nicht unbedingt
notwendig, der Saugrüssel hat schließlich kein Gewinde.
Achtung: Wenn Sie die Zecke zu fassen versuchen, achten Sie darauf, dass Sie den
Hinterleib des kleinen Blutsaugers nicht quetschen oder drücken — Sie wollen ja auf
keinen Fall, dass die Zecke das bereits gesaugte Blut zusammen mit
Krankheitserregern in die Wunde auswürgt!
Die Einstichstelle sollten Sie unbedingt markieren und bei einer dort auftretenden
Hautrötung sofort zum Arzt gehen — die sogenannte Wanderröte ist eines der
ersten Warnzeichen der gefürchteten Borreliose.
Die Zeckenentfernung
Natürlich ist Prävention zunächst einmal das wichtigste, um eine Infektion nach
einem Zeckenstich zu vermeiden. Wenn die Zecke erst gar nicht sticht, kann sie auch
keine Krankheiten übertragen Feste Schuhe, lange Ärmel und lange Hosenbeine
verhindern, dass die Zecken schnell an die Haut kommen, und auf heller Kleidung
sieht man die dunkel gefärbten Krabbeltierchen besser als auf dunklem Stoff. Zieht
man die Socken über die Hosenbeine, versperrt man den Zecken einen weiteren Weg
zum Körper hin.
Ganz wichtig ist es auch, nach einem Aufenthalt in der Natur den ganzen eigenen
Körper sowie den Hund oder die Katze nach dem Freigang nach umherkrabbelnden
Zecken abzusuchen — die unsympathischen Krabbler gehen zunächst für einige Zeit
auf Wanderschaft, bis sie eine besonders schmackhafte Stelle gefunden haben.
Besonders gerne sitzen sie bei uns Menschen in den Kniekehlen, den Achselhöhlen
und den Armbeugen sowie in der Leistengegend. Hier ist die Haut besonders dünn.
Auch bei Hund, Katz und Pferd werden die Stellen mit dünnerer Haut bevorzugt.
Nicht optimal zur Prävention eines Zeckenbefalls bei unseren Haustieren sind die
gängigen Spot-on-Präparate oder Pulver und Sprays gegen Zecken, die beim
Tierarzt, in der Apotheke und auch die und Zeckenhalsbänder, die in der
Zoohandlung verkauft werden. In den Zeckenbekämpfungsmitteln der
Pharmaindustrie werden in der Regel Pestizide wie Organophosphate, Carbamate
und Permethrine verarbeitet. Bereits im März 2015 hat die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) diese chemischen Substanzen als
krebserregend eingestuft. Zwar wirken diese Stoffe in den Spot-Ons und in den
Sprays und Insektenpulvern als hoch giftige Insektizide selbstverständlich schon
gegen Zecken, allerdings sind sie auch neurotoxisch — es handelt sich hier schlicht
und ergreifend um Nervengift! Auch beim Menschen, ganz besonders bei Kindern
und Schwangeren, und bei unseren geliebten Haustieren können diese Chemikalien
gesundheitsschädliche Wirkungen haben. Bitte lesen Sie bei diesen Mitteln genau
die Packungsbeilage und forschen Sie kritisch nach, was Ihnen der Tierarzt da
überhaupt empfohlen hat.
Zeckenschutz
Können sie sich noch an den
Eierskandal erinnern?
Fipronil war der Auslöser, jener
Stoff, welcher in zahlreichen
Anti-Zecken-Mitteln verwendet
wird!

Natürlich ist Prävention zunächst einmal das wichtigste, um eine Infektion nach
einem Zeckenstich zu vermeiden. Wenn die Zecke erst gar nicht sticht, kann sie auch
keine Krankheiten übertragen Feste Schuhe, lange Ärmel und lange Hosenbeine
verhindern, dass die Zecken schnell an die Haut kommen, und auf heller Kleidung
sieht man die dunkel gefärbten Krabbeltierchen besser als auf dunklem Stoff. Zieht
man die Socken über die Hosenbeine, versperrt man den Zecken einen weiteren Weg
zum Körper hin.
Auch in den klassischen Zecken- und Flohhalsbändern, die man immer noch in jeder
Zoohandlung kaufen kann, werden chemische Stoffe wie zum Beispiel
Tetrachlorvinphos oder Dimpylat verarbeitet. Tetrachlorvinphos ist zwar nicht stark
giftig, aber krebserregend, Dimpylat ist hoch toxisch für alle Wirbeltiere — also auch
für Bello und Waldi und für Bellos und Waldis menschliche Gefährten! Wir Menschen
sind ja schließlich auch nur Wirbeltiere.
Selbst in den käuflichen Repellents, also Zeckenabwehrmitteln, die man aufsprüht,
sind reizende Stoffe enthalten. Oft wird DEET verwendet, ein Stoff, der aktiv von
Zecken und Stechmücken gemieden wird — aus gutem Grund, DEET kann Augen, die
Schleimhäute und auch die Haut reizen und epileptische Anfälle auslösen. Als
Lösungsmittel kann es Leder und einige Kunststoffe angreifen, was unschöne Flecken
auf Handtaschen, Fototaschen und so weiter hinterlässt. Andere Repellents
enthalten Icaridin, das zwar etwas besser verträglich, aber leider auch nicht so
wirksam ist wie DEET. Nicht zuletzt besteht bei diesen Mitteln bei Hautkontakt auch
immer die Gefahr einer allergischen Reaktion.
Nicht optimal zur Prävention eines Zeckenbefalls bei unseren Haustieren sind die
gängigen Spot-on-Präparate oder Pulver und Sprays gegen Zecken, die beim
Tierarzt, in der Apotheke und auch die und Zeckenhalsbänder, die in der
Zoohandlung verkauft werden. In den Zeckenbekämpfungsmitteln der
Pharmaindustrie werden in der Regel Pestizide wie Organophosphate, Carbamate
und Permethrine verarbeitet. Bereits im März 2015 hat die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) diese chemischen Substanzen als
krebserregend eingestuft. Zwar wirken diese Stoffe in den Spot-Ons und in den
Sprays und Insektenpulvern als hoch giftige Insektizide selbstverständlich schon
gegen Zecken, allerdings sind sie auch neurotoxisch — es handelt sich hier schlicht
und ergreifend um Nervengift! Auch beim Menschen, ganz besonders bei Kindern
und Schwangeren, und bei unseren geliebten Haustieren können diese Chemikalien
gesundheitsschädliche Wirkungen haben. Bitte lesen Sie bei diesen Mitteln genau
die Packungsbeilage und forschen Sie kritisch nach, was Ihnen der Tierarzt da
überhaupt empfohlen hat.
Zeckenschutz
Fragwürdiger Zeckenschutz
Können sie sich noch an den
Eierskandal erinnern?
Fipronil war der Auslöser.
Jener Stoff, welcher in
zahlreichen Anti-ZeckenMitteln verwendet wird!

Zeckenschutz selbst gemacht
Anstatt der ganzen giftigen, reizenden und auch anderweitig problematischen
chemischen und pharmazeutischen Mittel zum Sprühen und Auftragen kann man
Zecken-Repellents selber machen. So haben Sie die Kontrolle darüber, welche Mittel
auf Ihrer Haut und auf der Haut Ihrer vierbeinigen Lieblinge landen — ganz ohne
bedenkliche Konservierungsstoffe und zweifelhafte Wirkstoffe.
Auf der Basis von Kokosöl beziehungsweise Kokosfett können Sie zusammen mit
ätherischen Ölen eine gute Zecken- und Insekten-Abwehrpaste ganz einfach selbst
herstellen. Ätherische Öle erhalten Sie in Ihrer Apotheke oder übers Internet,
Kokosfett kaufen Sie am besten im Reformhaus. Reines, kalt gepresstes Kokosfett
enthält die mittelkettige Fettsäure Laurinsäure, die auf Zecken und Insekten eine
abwehrende Wirkung hat.
Da vor allem Hunde und Katzen gerne die aufgetragene Paste ablecken, achten Sie
beim Kokosöl bitte auf Bioqualität. Die ätherischen Öle sollten aus kontrolliert
biologischem Anbau kommen und keine synthetischen Beimischungen aufweisen, um
das Allergierisiko so gering wie möglich zu halten.
Zeck-Weg-Fell-Balsam
Schmelzen Sie 50g Kokosfett bei ca. 40 °C. Diese Temperatur reicht vollkommen
aus, mehr Hitze würde die empfindlichen Inhaltsstoffe des Kokosöls zerstören.
Rühren Sie dann mit einem Holzlöffel 20 Tropfen Lorbeeröl, 5 Tropfen Rosmarinöl,
5 Tropfen Zitronenöl, 5 Tropfen Teebaumöl, 5 Tropfen Lavendelöl und 10 Tropfen
Grapefruitkernextrakt unter.
Füllen Sie die Creme in ein sauberes Gefäß mit Schraubdeckel und stellen Sie sie
zum Abkühlen und Aufbewahren in den Kühlschrank. Zum Auftragen nehmen Sie
eine walnussgroße Menge Creme, lassen Sie sie in den Händen warm werden und
wuscheln Sie Ihrem Liebling damit einfach durchs Fell.

Zeckenschutz selbst gemacht
Zeck-Weg-Fell-Spray
Auch ein Spray zur Insekten- und Zeckenabwehr können Sie einfach selbst machen.
Dazu brauchen Sie eine ganze, unbehandelte Bio-Zitrone, die Sie waschen und
einschließlich der Schale und den Kernen mit einem Mixer fein pürieren.
Geben Sie einen Esslöffel getrocknete Eukalyptusblätter und einen Esslöffel
getrocknete Rosmarinnadeln sowie 10 Tropfen reines Nelkenöl und 10 Tropfen
reines Lavendelöl zum Zitronenpüree und mixen Sie die neuen Zutaten ebenfalls
gut unter.
Bringen Sie einen Liter Wasser zum Kochen und geben Sie einen Beutel
Pfefferminztee, einen Beutel Melissentee und einen Beutel Salbeitee dazu.
Lassen Sie den Tee etwa 5-10 Minuten ziehen, bevor Sie die Teebeutel wieder
entfernen. Mischen Sie den Tee mit dem Zitronenpüree und lassen Sie die Mixtur
über Nacht ziehen.
Am nächsten Tag filtern Sie die Mischung über einen Kaffeefilter oder ein feines
Filtertuch ab (eventuell zweimal), drücken Sie die Reste gut aus und bewahren Sie
die Flüssigkeit in einer Sprühflasche im Kühlschrank auf. Vor dem Gassigehen
sprühen Sie Ihren Liebling und sich selbst großzügig ein und sind dadurch für
Stunden vor Insektenangriffen und Zeckenattacken geschützt.

Unser Zecken-Snack für Hunde
Zeck-Weg-Leckerlie
Am besten bekämpft man allerdings immer den Feind an mehreren Fronten — und so
sollten Sie sich auch nicht ausschließlich auf einen Schutz von außen und eine gute
Kontrolle verlassen, wenn es darum geht, Ihren Vierbeiner (und damit auch Sie selbst
und Ihre Familie) so gut wie möglich vor Zeckenstichen zu schützen.
Unser Zecken-Snack für Hunde enthält eine spezielle Mischung aus Kräutern, Ölen
und natürlichen Extrakten, die einen von uns Menschen kaum wahrnehmbaren Duft
auf der Haut des Hundes hervorrufen, quasi ein Geruchsschutzschild.
Er ist 100% natürlich und wird durch die Leckerli-Form sehr gut angenommen.
Zecken, Stechmücken und andere Plagegeister verabscheuen diesen Duft und suchen
das Weite. So kommt es erst gar nicht zu einem Stich und zu einer
Krankheitsübertragung — der allerbeste Schutz vor einer Infektion!
Für diesen Schutz müssen Sie Ihren Hund keinen bedenklichen Biozide und anderen
fragwürdigen Inhaltsstoffen aussetzen! Der Zecken-Snack bildet von innen heraus eine
vollkommen natürliche Schutzbarriere auf der Haut Ihres Vierbeiners, sodass die
Zecken und andere Plagegeister gar nicht erst zum Stich kommen.